Tobias Bergmann

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Corona

Neumünster sicher durch die Pandemie führen

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Das domi­nie­ren­de The­ma die­ser Tage ist die Coro­na-Pan­de­mie – Coro­na ver­än­dert vie­les und wirkt bis tief in unser täg­li­ches Leben. Vie­le Ent­schei­dun­gen zum Umgang mit der Pan­de­mie wer­den in Ber­lin oder Kiel getrof­fen. Und doch hat die Stadt Neu­müns­ter die Ver­ant­wor­tung, die Men­schen durch die­se Kri­se zu beglei­ten. Auch wenn wir heu­te noch nicht genau abse­hen kön­nen, wel­che Situa­ti­on der Ober­bür­ger­meis­ter bei sei­ner Amts­ein­füh­rung im Sep­tem­ber 2021 vor­fin­den wird, so kann ich vier Grund­sät­ze benen­nen, wie ich Neu­müns­ter durch die Pan­de­mie füh­ren würde:

Transparenz und Kommunikation

Die Taxi­fah­rer Neu­müns­ters haben vor­ge­schla­gen, dass sie mit Taxi­gut­schei­nen die älte­ren Mit­bür­ger zu Impf­zen­tren brin­gen. Dies ist nur ein Vor­schlag von vie­len, die ich in den letz­ten Wochen gehört habe. Das zeigt bei­spiel­haft, dass vie­le anpa­cken wol­len, um in die­ser Kri­se zu hel­fen. Sie müs­sen aber auch gehört wer­den. Des­halb muss ein Ober­bür­ger­meis­ter mit den Men­schen in der Stadt bestän­dig im Dia­log sein.

Die Pan­de­miela­ge ändert sich fast täg­lich. Da ist es Auf­ga­be der Ver­wal­tungs­spit­ze, Trans­pa­renz über die Situa­ti­on und Regeln in der Stadt Neu­müns­ter zu schaf­fen. Ein Ober­bür­ger­meis­ter muss in die­ser Zeit trotz Abstands­re­geln nah bei den Men­schen sein. Da reicht es nicht, eine All­ge­mein­ver­fü­gung in Behör­den­deutsch auf die Inter­net­sei­te zu stel­len und alle drei Wochen auf Face­book ein Update zu geben.

Wir müssen in der Krise gegenseitig auf uns achten

Coro­na ist für alle von uns eine Bedro­hung unse­rer Gesund­heit. Die Abstands­re­ge­lun­gen sind für vie­le eine gro­ße Belas­tung. Home­of­fice und Home­schoo­ling zeh­ren an unse­ren Ner­ven. Ein­sam­keit und Sor­gen um die wirt­schaft­li­che Exis­tenz, Angst vor der Zukunft belas­ten vie­le von uns jeden Tag. Des­halb müs­sen wir alle gegen­sei­tig auf uns ach­ten und hel­fen, wo es nötig ist.
 Die Stadt Neu­müns­ter muss dabei unter­stüt­zen. Sei es, dass zum Bei­spiel der Tafel und dem Café Jeru­sa­lem FFP2-Mas­ken zur Ver­tei­lung zur Ver­fü­gung gestellt wer­den oder dass wir aus­rei­chend Schnell­tests in Schu­len und Kin­der­gär­ten bereit­stel­len. Und natür­lich müs­sen wir Fami­li­en, Künstler*innen, Unternehmer*innen und alle Berech­tig­ten unter­stüt­zen, in dem „För­der­mit­tel­dschun­gel“ die rich­ti­gen Anträ­ge zu stel­len. Die Coro­na-Hil­fen von Bund und Land müs­sen auch in Neu­müns­ter ankommen.

Wie wir aus der Krise kommen

Wenn es die Pan­de­miela­ge erlaubt, müs­sen wir zügig reagie­ren. Wir müs­sen uns mit gemein­sa­mer Kraft­an­stren­gung auf neue Situa­tio­nen ein­stel­len. Auch dabei kann die Stadt hel­fen, indem ent­spre­chen­de Rah­men­be­din­gun­gen geschaf­fen wer­den. So wür­de ich mit der Neu­müns­te­ra­ner Gas­tro­no­mie bereits heu­te bespre­chen, wie sie mit groß­zü­gi­ger Außen­gas­tro­no­mie und in einem hof­fent­lich präch­ti­gen Som­mer 2021 wie­der Umsatz machen können. 

Als Ober­bür­ger­meis­ter wür­de ich gemein­sam mit den Schu­len, den Kam­mern und den Aus­bil­dungs­be­trie­ben jun­ge Men­schen unter­stüt­zen, den Ein­stieg in Aus­bil­dung und Beruf zu finden. 

Wir brau­chen einen Kri­sen­stab mit aus­ge­wie­se­nen Fach­leu­ten, der die Ver­wal­tung berät. Wir brau­chen aber auch Gesprä­che mit den Expert*innen des täg­li­chen Lebens, der Wirt­schaft, den jun­gen Men­schen und den Sozialverbänden.

Wir müssen in die Zukunft investieren 

Dass sich in der Pan­de­mie unser Nach­hol­be­darf in der Digi­ta­li­sie­rung gezeigt hat, ist mitt­ler­wei­le eine Bin­sen­weis­heit. Die Leh­ren aus der Pan­de­mie gehen aber dar­über hin­aus. Wir brau­chen ein leis­tungs­fä­hi­ges öffent­li­ches Gesund­heits­we­sen. Wenn ich mich ent­schei­den müss­te zwi­schen einem aus­ge­gli­che­nen Haus­halt und einer aus­rei­chen­den Finan­zie­rung des Gesund­heits­am­tes, wür­de ich mich immer für das star­ke Gesund­heits­amt entscheiden. 

Es ist zu befürch­ten, dass die finan­zi­el­le Situa­ti­on der Stadt nach der Kri­se schwie­ri­ger sein wird. Aber als Volks­wirt weiß ich, was für eine Pri­vat­per­son rich­tig ist, ist für einen öffent­li­chen Haus­halt falsch: Die Stadt darf nicht gegen die Kri­se anspa­ren – im Gegen­teil: sie muss in die sozia­le Infra­struk­tur und neu­es Wachs­tum inves­tie­ren. Nur so sind wir für die nächs­te Kri­se gerüstet.

Darüber möchte ich mit Ihnen sprechen

Neu­müns­ter und Euro­pa – Hand in Hand für mehr Kli­ma­schutz
Mit Del­a­ra Burk­hardt (SPD) und Ras­mus And­re­sen (Bünd­nis 90/Die Grü­nen)
Don­ners­tag, 27. Mai | 19:30–20:30 Uhr

Wenn Sie dabei sein möch­ten, mel­den Sie sich ger­ne mit Ihrer E‑Mail-Adres­se an. Vor der Ver­an­stal­tung sen­de ich Ihnen die Zugangs­da­ten für die Video-Kon­fe­renz zu.

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